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Biologie-Fernstudium
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Begriff

Stoffwechsel

Stoffwechsel umfasst alle chemischen Reaktionen eines Organismus, die Stoffe aufbauen, abbauen oder umwandeln.

Der Stoffwechsel gliedert sich in den Abbau von Molekülen zur Energiegewinnung und den Aufbau von Körpersubstanz. Beide Bereiche sind über gemeinsame Zwischenprodukte und Energieträger wie ATP eng verknüpft. Enzyme steuern die Reaktionen, und Hormone regulieren ihre Geschwindigkeit.

Praxisbezug: Stoffwechselstörungen wie Diabetes entstehen, wenn die Regulation des Zuckerhaushalts gestört ist. In der Ernährungsforschung betrachtet man den Stoffwechsel, um Nährstoffbedarfe zu verstehen. Für das Studium bietet der Stoffwechsel einen roten Faden, der Biochemie und Physiologie verbindet.

Ein gesunder Stoffwechsel hängt von einem Gleichgewicht zwischen Aufnahme, Verbrauch und Speicherung ab. Die Leber spielt dabei eine zentrale Rolle, weil sie Nährstoffe verarbeitet, speichert und bei Bedarf wieder bereitstellt.

Siehe auch

  • KatabolismusKatabolismus ist der Abbau größerer Moleküle zu kleineren Bausteinen, bei dem Energie frei wird.
  • AnabolismusAnabolismus ist der Aufbau komplexer Biomoleküle aus einfachen Bausteinen, der Energie verbraucht.
  • EnzymEnzyme sind Proteine, die chemische Reaktionen im Organismus beschleunigen, ohne dabei verbraucht zu werden.
  • HormonHormone sind chemische Botenstoffe, die über den Blutkreislauf Zielzellen erreichen und deren Aktivität verändern.