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Begriff

Eukaryot

Eukaryoten sind Organismen, deren Zellen einen von einer Kernhülle umschlossenen Zellkern und membranumhüllte Organellen besitzen.

Zu den Eukaryoten gehören Pflanzen, Tiere, Pilze und viele Einzeller. Ihre Erbinformation liegt in Chromosomen im Zellkern, und Mitochondrien sowie oft Chloroplasten übernehmen Energiefunktionen. Transkription und Translation sind räumlich getrennt.

Praxisbezug: Viele Antibiotika wirken gezielt gegen bakterielle Strukturen, die bei Eukaryoten fehlen. Diese Unterscheidung erklärt, warum manche Medikamente Bakterien töten, menschliche Zellen aber kaum beeinträchtigen. Im Studium bildet die Trennung der Domänen eine Grundlage der Systematik.

Eukaryotische Zellen besitzen ein inneres Membransystem, das Stoffe sortiert und transportiert. Dazu gehören das endoplasmatische Retikulum und der Golgi-Apparat, die im Studium häufig gemeinsam mit dem Zellkern abgefragt werden.

Siehe auch

  • ProkaryotProkaryoten sind Organismen ohne Zellkern, deren Erbinformation frei im Zytoplasma liegt.
  • ZellkernDer Zellkern ist das Kompartiment eukaryotischer Zellen, das die DNA umschließt und von einer Kernhülle begrenzt wird.
  • ZelleDie Zelle ist die kleinste lebensfähige Einheit aller Organismen, begrenzt durch eine Membran und fähig zur Selbstvermehrung.
  • EndosymbiontentheorieDie Endosymbiontentheorie erklärt die Entstehung von Mitochondrien und Chloroplasten aus früher aufgenommenen Bakterien.