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Begriff

Mitose

Mitose ist die Zellteilung, bei der aus einer Mutterzelle genetisch identische Tochterzellen entstehen.

Die Mitose verteilt die replizierten Chromosomen gleichmäßig auf zwei Tochterkerne. Sie gliedert sich in Prophase, Metaphase, Anaphase und Telophase, gefolgt von der Zytokinese, bei der sich das Zytoplasma teilt. Körperzellen vermehren sich auf diesem Weg, etwa beim Wachstum oder bei der Wundheilung.

Praxisbezug: Viele Medikamente in der Krebstherapie greifen in die Mitose ein, weil sich Tumorzellen besonders häufig teilen. Für das Verständnis ist entscheidend, dass jede Tochterzelle exakt den Chromosomensatz der Mutterzelle erhält.

Im Labor macht man Mitosen sichtbar, indem man Zellen anfärbt und die Chromosomen im Mikroskop betrachtet. Gerade in den Wurzelspitzen von Pflanzen findet man viele Teilungsstadien nebeneinander, was den Ablauf anschaulich macht.

Siehe auch

  • MeioseMeiose ist die Reifeteilung der Keimzellen, bei der sich die Chromosomenzahl halbiert.
  • ZellzyklusDer Zellzyklus ist die geordnete Abfolge von Wachstum, DNA-Verdopplung und Teilung einer Zelle.
  • ChromosomChromosomen sind die strukturellen Träger der Erbinformation, die aus DNA und Proteinen bestehen.
  • ApoptoseApoptose ist der programmierte Zelltod, bei dem eine Zelle kontrolliert abgebaut wird, ohne Entzündung auszulösen.