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Biologie-Fernstudium
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Begriff

Osmose

Osmose ist der Transport von Wasser durch eine semipermeable Membran von der verdünnten zur konzentrierten Lösung.

Osmose beschreibt die Diffusion von Wasser durch eine Membran, die nur kleine Moleküle passieren lässt. Das Wasser wandert dabei in Richtung der höheren Konzentration gelöster Teilchen, bis ein Ausgleich entsteht oder ein Gegendruck die Bewegung stoppt.

Praxisbezug: Pflanzenzellen werden in Salzwasser schlaff, weil ihnen Wasser entzogen wird. In der Medizin achtet man auf isotonische Infusionslösungen, damit rote Blutkörperchen weder schrumpfen noch platzen. Im Studium gehört Osmose zu den Grundlagen des Wasserhaushalts.

Im Alltag begegnet Osmose beim Einlegen von Obst in Zucker oder beim Salzen von Gurken, die Wasser verlieren. Auch bei der Dialyse nutzt man den Effekt, um Abfallstoffe aus dem Blut zu entfernen und den Wasserhaushalt gezielt auszugleichen.

Siehe auch

  • DiffusionDiffusion ist die ungerichtete Bewegung von Teilchen von höherer zu niedrigerer Konzentration.
  • ZellmembranDie Zellmembran ist die selektiv durchlässige Hülle, die eine Zelle von ihrer Umgebung abgrenzt.
  • ZelleDie Zelle ist die kleinste lebensfähige Einheit aller Organismen, begrenzt durch eine Membran und fähig zur Selbstvermehrung.
  • LipidLipide sind hydrophobe oder amphiphile Moleküle wie Fette, Phospholipide und Steroide, die Energie speichern oder Membranen bilden.