Begriff
Transkription
Transkription kopiert einen Genabschnitt der DNA in ein RNA-Molekül.
Bei der Transkription liest die RNA-Polymerase einen Genabschnitt der DNA ab und stellt daraus einen komplementären RNA-Strang her. Bei Eukaryoten entsteht zunächst eine prä-mRNA, die im Zellkern weiterverarbeitet wird, etwa durch das Entfernen von Introns.
Im Labor ist die Transkription der Ausgangspunkt vieler Methoden, etwa der Genexpressionsanalyse. Dabei misst man, welche Gene in einer Zelle gerade aktiv sind. Wer die Schritte kennt, versteht auch, warum Mutationen in Promotoren die Ablesung eines Gens stark verändern können.
Typische Prüfungsfrage: Wo findet der Schritt statt und welches Enzym ist beteiligt? Bei Eukaryoten liegt die Transkription im Zellkern, bei Prokaryoten im Zytoplasma, und die RNA-Polymerase übernimmt die Arbeit. Diese Unterschiede sollte man parat haben.
Siehe auch
- TranslationTranslation ist die Übersetzung einer mRNA-Sequenz in eine Aminosäurekette an den Ribosomen.
- PromotorEin Promotor ist ein regulatorischer DNA-Abschnitt, an dem die RNA-Polymerase bindet und die Transkription eines Gens startet.
- RNARNA ist die Ribonukleinsäure, ein meist einzelsträngiges Molekül, das Informationen überträgt und Funktionen in der Zelle übernimmt.
- IntronIntrons sind nicht kodierende Abschnitte eines Gens, die nach der Transkription aus der prä-mRNA herausgeschnitten werden.