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Biologie-Fernstudium
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Begriff

RNA

RNA ist die Ribonukleinsäure, ein meist einzelsträngiges Molekül, das Informationen überträgt und Funktionen in der Zelle übernimmt.

Im Unterschied zur DNA enthält RNA den Zucker Ribose und die Base Uracil anstelle von Thymin. Es gibt mRNA als Bauplan für Proteine, tRNA als Überträger von Aminosäuren und rRNA als Bestandteil der Ribosomen. Manche RNA-Moleküle regulieren außerdem die Genaktivität.

Praxisbezug: Die Entwicklung von Impfstoffen mit mRNA hat die Bedeutung dieses Moleküls stark in den Vordergrund gerückt. Im Labor wird RNA schneller abgebaut als DNA, weshalb man besonders sorgfältig arbeitet. Für das Studium sind die wichtigsten Typen von RNA eine Standardfrage.

Ein Unterschied wird in Prüfungen gern abgefragt: DNA dient der dauerhaften Speicherung, RNA der kurzfristigen Übertragung und Umsetzung. Diese Rollen spiegeln sich in Stabilität, Struktur und Lebensdauer der Moleküle wider.

Siehe auch

  • DNADNA ist die Desoxyribonukleinsäure, ein Doppelstrang aus Nukleotiden, der die genetische Information speichert.
  • TranskriptionTranskription kopiert einen Genabschnitt der DNA in ein RNA-Molekül.
  • RibosomRibosomen sind Ribonukleoprotein-Komplexe, an denen die Proteinbiosynthese stattfindet.
  • IntronIntrons sind nicht kodierende Abschnitte eines Gens, die nach der Transkription aus der prä-mRNA herausgeschnitten werden.