Begriff
DNA
DNA ist die Desoxyribonukleinsäure, ein Doppelstrang aus Nukleotiden, der die genetische Information speichert.
Die DNA besteht aus zwei antiparallelen Strängen, die über Basenpaarungen miteinander verbunden sind. Adenin paart mit Thymin, Guanin mit Cytosin. Das Zucker-Phosphat-Rückgrat stabilisiert die Struktur, während die Basenfolge als Code für Proteine und Regulationssignale dient.
Praxisbezug: Forensische Labore vergleichen DNA-Profile, um Spuren zuzuordnen. In der Abstammungsforschung nutzt man Abschnitte der DNA zur Verwandtschaftsanalyse. Wer den Aufbau der DNA beherrscht, versteht auch, warum Replikation und Transkription so präzise ablaufen müssen.
Die DNA lässt sich im Schulversuch mit einfachen Mitteln isolieren, etwa aus Zellen der Mundschleimhaut. Der Versuch zeigt, dass die Erbsubstanz ein fadenförmiges Molekül ist, das sich mit Alkohol aus der Lösung ausfällen lässt.
Siehe auch
- ReplikationReplikation ist die originalgetreue Verdopplung der DNA vor jeder Zellteilung.
- NukleotidEin Nukleotid ist der Grundbaustein von DNA und RNA, bestehend aus einem Zucker, einer Phosphatgruppe und einer Base.
- RNARNA ist die Ribonukleinsäure, ein meist einzelsträngiges Molekül, das Informationen überträgt und Funktionen in der Zelle übernimmt.
- GenomDas Genom ist die Gesamtheit der genetischen Information eines Organismus, einschließlich aller DNA-Abschnitte.